Im Herzen der Kölner Altstadt haben sich acht Einrichtungen zur Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN) zusammengeschlossen. Die Bildungslandschaft schafft mit dem Zusammenschluss von Schulen und Jugendeinrichtungen ein regionales, aber auch lokal orientiertes Bildungsangebot für Lernende aller Begabungen, das langfristig auf die Verbesserung der Bildungschancen im Viertel hineinwirken soll. Die Montag Stiftung begleitet und berät den Prozess bereits von Beginn an und setzt nun mit der „Phase Zehn“ und dem Aufbau eines Campusmanagements die Unterstützung der Bildungslandschaft fort.
Ein markantes Merkmal der BAN ist die innovative Verbindung von Pädagogik, Architektur und Stadtplanung. In enger Abstimmung mit dem Quartier wurde ein Bildungsort geschaffen, der nicht nur funktional ist, sondern auch neue Impulse für die Gemeinschaft setzt. Diese Entwicklungen sind das Ergebnis eines mehrjährigen und partizipativen Prozesses, in dem alle beteiligten Akteure intensiv in die Planung und Gestaltung eingebunden waren.
Die heutige Ausgestaltung der Bildungslandschaft Altstadt Nord ist das Ergebnis eines langjährigen Planungs- und Beteiligungsprozesses, der über 13 Jahre hinweg in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln sowie den Montag Stiftungen Jugend und Gesellschaft und Urbane Räume entwickelt wurde. Seit dem Abschluss des Kooperationsvertrags wurden alle relevanten Gruppen – wie pädagogisches Personal, Lehrkräfte, Schulleitungen, Schüler und Schülerinnen und Anwohnerschaft – aktiv in die Planung der Bildungslandschaft und der damit verbundenen Räume einbezogen. Ab 2012 fanden regelmäßige Workshops statt, die alle beteiligten Akteure der verschiedenen Einrichtungen zusammenbrachten.
Durch die gemeinsame Entwicklung der Raumprogramme konnten Synergien geschaffen werden, sodass allen Einrichtungen ein Mensa- und Ateliergebäude sowie ein Studienhaus zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung steht. Auch der vorhandene Freiraum, der Klingelpützpark, wird von allen Beteiligten als quartiersnaher Erholungsraum und Schulhof genutzt. Zäune gibt es nicht. Lediglich Kindergarten und Grundschulaußenbereich sind durch eine Abgrenzung geschützt. Parallel zu den räumlichen und baulichen Prozessen entwickelte sich – ausgehend von den Ideenkonferenzen – eine enge Kooperation der Einrichtungen, die sich in gemeinsamen Fortbildungen und vielfältigen Angeboten für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen der BAN ausdrücken.