Die Dialogstation stellt ein flexibles Instrument dar, das besonders bei Projekten zur Neubau- und Modernisierung von Wohnanlagen eingesetzt wird. Sie schafft Raum für verschiedene Formen der Beteiligung und bietet sowohl Mietenden als auch Anwohnenden die Möglichkeit, aktiv in die Entwicklung ihrer Nachbarschaft einzubringen. Dabei fungiert die Station als mobiler Pavillon, der während eines Beteiligungsprozesses als permanenter Treffpunkt dient.
An diesem Ort können sich die Bewohner und Bewohnerinnen nicht nur über geplante Bauvorhaben informieren, sondern auch miteinander diskutieren und ihre Ideen austauschen. Zudem werden in diesem Rahmen spezifische Themen rund um den Wohnungsbau mit den Beteiligten diskutiert, wobei der Fokus häufig auf der Gestaltung des direkten Wohnumfeldes liegt.
Die Dialogstation wurde so konzipiert, dass sie den Austausch und die Bereitstellung von Informationen fördert. Der Pavillon bietet flexible Flächen, die je nach Bedarf sichtbar oder verborgen sind. Wenn der Pavillon geöffnet wird, verwandelt er sich schnell in einen mobilen Raum für kreative Workshops, indem Tische und Hocker herausgenommen oder ausgeklappt werden.
Durch dieses modulare System entsteht ein Ort, der interaktive Beteiligung und Ideenaustausch fördert. Egal wo genau dieser Ort entsteht. Normalerweise bleibt die Station mehrere Monate an einem Ort, begleitet den gesamten Prozess von der ersten Informationsvermittlung bis hin zu Workshops und der Präsentation der Ergebnisse. Dann kann sie einfach flexibel wieder abgebaut werden und zum nächsten Einsatz fahren.