Das Eichhörnchen ist ein tagaktives Nagetier, das sich gut an städtische Lebensräume angepasst hat. Es nutzt Parks, Gärten und baumreiche Grünflächen als Lebensraum, sofern ausreichend alte Bäume, Sträucher und zusammenhängende Kronen vorhanden sind. Eichhörnchen ernähren sich vor allem von Samen, Nüssen, Knospen und Pilzen, profitieren in Städten aber auch von Futterstellen.
Dachssichtungen sind selten, da der Dachs sein Lebensrythmus stark daran angepasst hat, Menschen zu vermeiden. Sie kommen erst nachts aus ihrem Bau raus um nach Nahrung zu suchen.Im Augarten kann man Tagsüber mit geschultem Auge Dachsbauten im Laubwald sehen, was darauf hinweist, dass es mehr gibt als bis jetzt gemeldet wurden.
In Städten werden Füchse häufig gesehen, wobei die Anzahl der gemeldeten Sichtungen nicht zwangsläufig der Populationsgröße entspricht. Dies hängt damit zusammen, dass Füchse von Menschen als besonders spannend wahrgenommen und daher oft fotografiert und gemeldet werden. Zudem überschneidet sich der Aktivitäts-rhythmus des Fuchses teilweise mit dem des Menschen, da er bereits in der Dämmerung aktiv wird.
Die Stadttaube ist ein dämmerungs- und tagaktiver Vogel, der sich an das urbane Leben angepasst hat. Sie nutzt städtische Grünanlagen als Lebensraum, sofern diese offene Flächen zur Nahrungssuche und geschützte Nischen als Brutplätze bieten. Tauben ernähren sich ursprünglich von Sämereien und Getreide, profitieren in Städten jedoch massiv von weggeworfenen Lebensmitteln und gezielten Fütterungen durch den Menschen.
Dachse jagen Igel. Also, wo man Dachse findet, findet man keine Igel. Ein anderer Grund für keine Sichtungen vom Igel im Augarten könnten aber auch die Straßn und Mauern sein, die undurch-querbare Barrieren setzten. Igel können sehr schlecht höhen überwinden, weshalb eine Bordsteinkante schon ein großes Hindernis wäre. Es git deswegen wenig Eingänge vom Park, die Igel gerecht wären.
Die Rabenkrähe ist ein tagaktiver Singvogel, der weite Teile des städtischen Raums besiedelt. Sie nutzt den Augarten als Lebens-raum, wobei sie hohe Baumkronen als sichere Schlaf- und Nestplätze bevorzugt. Als Allesfresser ernäh-ren sich Rabenvögel von Insekten, kleinen Wirbeltieren, Nüssen und Früchten, nutzen in Städten aber auch organische Abfälle und als ergiebige Nahrungsquellen.
Direkte Fledermaus-beobachtungen im Augarten sind eingeschränkt, da der Park bei Sonnen-untergang schließt und Fledermäuse erst bei Dunkelheit aktiv wer-den. Die fehlende Beleuchtung des Augartens ist daher für ihre Nutzung als Lebensraum besonders wichtig. Trotzdem gibt es viele gemeldete Sichtungen auch um dem Augarten herum, was andeutet, dass die Population schon größer ist als kartierte Daten vermuten lassen.
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