Lukas Stampfer
Embracing the North
Landscaping Architecture
Isländische Torfhäuser halten das Feuer nordischer Bautradition am Lodern. Eine Gratwanderung zwischen Architektur und Landschaft.
Die architektonischen Qualitäten traditioneller Torfbauten sind beispiellos, das Zusammenspiel von Landschaft und Erbautem fügen sich zu einem einzigartigen Meisterwerk.
Die Komponisten, wenn man so will: die Natur und der Mensch. Geformte Landschaften werden zum Ausgangspunkt für eine Baukultur, von der man sich wortwörtlich eine Scheibe abschneiden kann, nicht viel anders, wie Torf aus der Erde geschnitten wird. Zur Gewinnung des wertvollen Baustoffs werden verschiedene Sicheln und Spaten verwendet. Über die Epochen entstanden unterschiedliche Verbände und Methoden zur Verlegung der Torfmatten.
Die substanzielle Analyse der historischen Entwicklungen des Handwerks bietet einen Einblick in die Anstrengungen, den harschen Lebensbedingungen in Island Herr zu werden.
Die Kontrastierung zu einigen gegenwärtigen Baukonzepten des Westens adressiert die Bemühungen einer nachhaltigen, energieeffizienten Neuausrichtung architektonischer Konstruktionsformen. Ersetzen kann ein Haus aus Torf konventionelle Bauformen nicht, aber lernen kann man viel.
<<<
>>>