ZWANGSARBEITERLAGER

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KAPITEL 8:
Zwangsarbeit im Augarten

Zwischen 1942 und 1945 befanden sich zahlreiche Lager auf Wiener Boden. Einerseits waren diese Lager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, andererseits Sammellager für zur Deportation vorgesehene Jüdinnen und Juden. Darüber hinaus wurden mit Ende des Zweiten Weltkriegs auch Flüchtlingslager eingerichtet. Eine Liste des Wilhelminenspitals verzeichnet die dort behandelten Ausländerinnen und Ausländer. Die Liste enthält Aufnahmezahl, Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Geburtsort (Land), Eintritt, Austritt, "Bestimmungsort" mit Firma und Wohnadresse (mit den zeitgenössischen Straßennamen).

In die Bearbeitung aufgenommen wurden nur jene Adressen, bei denen "Lager" angegeben war, beziehungsweise nur jene Firmenlager, die als solche bezeichnet wurden. In der oberen Augartenstraße 1 befand sich laut dieser Liste ein Lager der Gartenverwaltung Schönbrunn für russische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der nationalsozialistischen Zeit.

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