Der Augarten im 2. Wiener Bezirk ist die älteste vollständig erhaltene barocke Gartenanlage Wiens und ein zentraler Grünraum inmitten der Stadt. Die langen Alleen, symmetrischen Sichtachsen und weitläufigen Wiesen erinnern an die historische Gestaltung des 18. Jahrhunderts. Gleichzeitig hat der Park eine moderne Rolle als vielseitiger öffentlicher Erholungsraum. Besucher:innen nutzen den Augarten zum Spazieren, Joggen, Spielen, Picknicken oder einfach als Erholungsort.Neben seiner Bedeutung als Natur- und Erholungsraum beherbergt der Augarten wichtige kulturelle Institutionen. Die traditionsreiche Porzellanmanufaktur Augarten mit ihrem Museum führt das Erbe des Wiener Porzellans fort. Die Wiener Sängerknaben haben hier ihren Lebens- und Ausbildungsort, ergänzt durch ihr Konzerthaus, das MuTh, das den Park zu einem aktiven kulturellen Zentrum macht.Auch Relikte der jüngeren Geschichte, wie die markanten Flaktürme aus dem Zweiten Weltkrieg, prägen das Bild des Parks und erinnern an die vielschichtige Vergangenheit des Geländes. So verbindet der Augarten heute barocke Gartenkunst, lebendige Stadtkultur und historische Erinnerung.


Unzugänglich
offiziell Zugänglich
nicht offiziell zugänglich






Erholungssucher:innen
Der Großteil der Besucher:innen nutzt den Augarten zur Naherholung. Dabei laden die langen Allen zum Spazieren und die vielen Sitzbänke zum Ausruhen ein. Auch die Liegewiesen werden stark frequentiert, oft auch zum Picknicken , Fußball spielen oder Drachen steigen lassen.
Hundebesitzer:innen
Viele Hundebesitzer:innen aus der Nachbarschaft nutzen den Park für den Hundespaziergang. Für den Auslauf ohne Leine gibt es abgesperrte Bereiche. Dennoch gibt es häufig Beschwerden über nicht angeleinte Hunde.
Sporttreiber:innen
Die Flächen und Wege des Augartens werden von den Besucher:innen gerne zum Sport treiben genutzt. Einige äußern den Wunsch auch die unzugänglichen Sportanlagen nutzen zu dürfen.
Gastronomiebesucher:innen
Einige verbinden ihren Parkbesuch mit einem Aufenthalt in der ,Schankwirtschaft im Augarten‘, dem Restaurant im Park.
Eltern
Aufgrund der Spielplatzanlagen kommen viele Eltern mit ihren Kindern in den Park. Der Zaun um die Spielplätze erleichtert die Aufsicht.
Museumsbesucher:innen
Einzelne nutzen das kulturelle Angebot und suchen vor oder nach ihrem Parkbesuch beispielsweise das Porzellanmuseum auf.
Kinder
Die Spielplätze und freien Wiesen bieten viel Platz für Kinder zum Spielen.