Sammellager für Deportationen in der Castellezgasse 35 ab Oktober 1944, ab 1943 war es Sitz der Zentralstelle für jüdische Auswanderung und danach Verwaltungsstelle für die Gestapo. Die Schule in der Castellezgasse war im 2. Bezirk war vor 1938 eine der wichtigsten jüdischen Bildungseinrichtungen Wiens (das „Zwi-Perez-Chajes“-Gymnasium)Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde sie geschlossen; das Gebäude wurde später von den Nationalsozialisten als Sammelstelle für Deportationen der jüdischen Bevölkerung genutzt. Nach 1945 kam es erst langsam zu einem Neubeginn.
1984 wurde die jüdische Schule an diesem Ort wiedereröffnet und war damit ein Symbol für die Rückkehr jüdischen Lebens in die Leopoldstadt. Heute befindet sich die Zwi-Perez-Chajes-Schule an einem neuen Standort, besteht aber weiterhin als wichtigste jüdische Schule Österreichs.
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