MAPPING VIENNA INTO THE CLIMATE
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Nach unserer gründlichen Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Rauschmitteln und Klima sind wir immer wieder auf neue interessante Sichtweisen und unerwartete Aspekte gestoßen. Die unübliche Beleuchtung dieser Themen erzeugte kontroverse Meinungen und auch angeregte Debatten innerhalb des Teams. Die Vielfalt an Fakten, die uns im Laufe der Forschung immer tiefer in diese Thematik eintauchen ließ, zeigt auf, dass dieser Zusammenhang sehr wohl bei Klimafragen eine Diskussionsberechtigung darstellt. Die anfänglichen Vermutungen über die Auswirkungen auf die Umwelt durch die Rauschmittelherstellung, den Transport, den Konsum und die Abfallprodukte wurden nicht nur bestätigt, sondern auch bestärkt. Unser Ziel ist es, den Leser*inne*n neue Perspektiven auf den eigenen Konsum zu ermöglichen und ihm keine Meinung aufzuzwingen. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Einzelnen, sich über sein Umfeld zu informieren und abzuwägen, welche Schlüsse er aus der Informationslage zieht und ob er individuell sein Handeln im Alltag daran anpasst.

Unsere vielschichtige Betrachtung begann damit, dass wir uns einen Überblick darüber verschafften, welche die am häufigsten konsumierten Rauschmittel sind. Wie zu erwarten, war die Datenverfügbarkeit zwischen legalen und illegalen Drogen von sehr großer Varianz. Als nächsten Schritt begannen wir mit der Faktensammlung, indem wir Experten wie Ewald Lochner und Dominik Graef gezielt befragten und die Wiener*innen in einer mehrwöchigen, anonymen On-line-Umfrage Fragen zu ihrem Konsum stellten. Des Weiteren reagierten wir auf die aktuelle pandemische Situation und versuchten zu ergründen, inwiefern sich der Rauschmittelkonsum verändert hat. Dass Umweltschutzfragen und eine Einhaltung der Klimaziele eines der wichtigsten weltweiten Angelegenheiten ist, steht heutzutage nicht mehr zur Debatte. Über die Herstellung und die Transportwege, die sich auf den globalen Kontext beziehen, bis hin zum konkreten Konsum in der österreichischen Hauptstadt einschließlich der entstehenden Abfallprodukte kamen wir zu unserer zusammenfassenden Fragestellung, inwiefern sich in

Zukunft Rausch und Umwelt durch innovative Konzepte und Ideen vereinen lassen können. Mögliche und bereits existierende Lösungsansätze sind vielfältig und umsichtig. Sowohl Produzenten als auch Konsumenten haben den Handlungsspiel-raum, um unser aller Zukunft zu gestalten.

Wir waren erstaunt über die stetig wachsende Vielfalt an Informationen und hoffen, dass wir dieses Interesse und die Begeisterung für das Themengebiet an den Leser weitergeben können.